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Unterhalt | Titel abändern | Abänderungsgrund

Unterhaltstitel abändern

Abänderungsgründe

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Unterhaltstitel
abändern


» Abänderungsverfahren

Ob und wie abgeändert werden kann, hängt von der Art des > Unterhaltstitels ab. Zeigt sich ein  Abänderungsgrund, wird der Unterhaltsschuldner (wegen Unterhaltsrückgang) oder der Unterhaltsberechtigte (wegen Unterhaltssteigerung) den Unterhaltstitel an die veränderten > Bemessungsgrundlagen anpassen wollen. Dazu muss er ein > Abänderungsverfahren anstreben. > Mehr


» Abänderungsgrund

Immer wenn sich die > Unterhaltsbemessungsgrundlagen verändern, ist dies Anlass für einen Abänderungsgrund und ein darauf aufbauendes Abänderungsverfahren. Was Abänderungsgründe sind, erfahren Sie  > hier

Wegweiser
zum Abänderungsgrund

» Kanzlei für Familienrecht

Persönliche Beratung | Vertretung
durch Dr. jur. Schröck


"So umfangreich und fundiert das Wissen in meiner > Infothek auch ist, es kann das persönliche Gespräch und eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Für mich steht bei all den rechtlichen Themen immer der Mensch im Vordergrund – also Sie. Daher ist es mir ein großes Anliegen, Ihnen von Anfang an als fachliche Vertrauensperson zur Seite zu stehen und dafür das für Sie passende Setting anzubieten."

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. Schröck




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Merksätze
zum Abänderungsgrund


Abänderung
wegen Einkommensveränderungen

Veränderte
Bemessungsgrundlage

Das > Einkommen der am Unterhaltsverhältnis Beteiligten (Unterhaltsschuldner & Unterhaltsgläubiger) ist die primäre und zentrale > Bemessungsgrundlage für jeden > Unterhaltsanspruch. Ändert sich das unterhaltsrelevante Einkommen, so ändert sich in der Regel das unterhaltsrechtliche Ergebnis (> Einkommen & Unterhalt). Somit ist jede Einkommensänderung grundsätzlich Anlass für einen Abänderungsgrund. Zu klären ist hierbei, ob die Einkommensänderung bereits die > Bedarfsermittlung beeinflusst oder erst auf der Prüfungsebene der > Bedürftigkeit oder der > Leistungsfähigkeit berücksichtigt wird. Eine generelle Aussage ist lt. Rechtsprechung nicht möglich.

Neuer Bedarf
wegen Einkommensveränderung?

Der Einfluss von Einkommensentwicklungen auf den > Unterhaltsedarf erscheint etwas kompliziert: Je nachdem, ob der > Verwandtenunterhalt, > Trennungsunterhalt oder der > nacheheliche Unterhalt abgeändert werden soll, führen Einkommensveränderungen bereits zur Veränderung der Bedarfsermittlung oder nicht. Ein Grund dafür ist der Dualismus der Bedarfsermittlung im Unterhaltsrecht. Hier kurz zur Erklärung:


Einkommensveränderung der Eltern
Neuer Bedarf des Kindes

Wenn Kinder ihre > Lebensstellung von ihren Eltern ableiten, wird der Bedarf an > Kindesunterhalt mithilfe der Düsseldorfer Tabelle (DT) ermittelt. Die DT gibt Bedarfssätze vor, deren Höhe in Abhängigkeit vom jeweils aktuellen > unterhaltsrelevanten Einkommen barunterhaltspflichtiger Eltern zu bestimmen ist.

Merksätze
zur Einkommensveränderung:


Einkommensänderung beim Ehegattenunterhalt
Neuer Bedarf des Ehegatten?

Sie betreten hier ein hochkomplexes, schwieriges und zugleich streitträchtiges Feld, das für Laien kaum zu verstehen ist: Die > Bedarfsermittlung beim nachehelichen Unterhalt. Schwierig deshalb, weil teilweise nacheheliche Änderungen der Einkommensverhältnisse bei der Bedarfsermittlung nach den > ehelichen Lebensverhältnissen eine Rolle spielen und teilweise nicht. Wo liegt hier die Weiche? Die nacheheliche Solidarität führt auch nach der neueren Rechtsprechung des BGH dazu, dass bei der Bemessung des nachehelichen Unterhalts nach § 1578 Abs.1 BGB spätere Änderungen des verfügbaren Einkommens beim unterhaltspflichtigen Ex-Ehegatten oder beim berechtigten Ex-Ehegatten grundsätzlich zu berücksichtigen sind, und zwar unabhängig davon, wann sie eingetreten sind und ob es sich um Verbesserungen (aber z.B. nicht bei einem > Karrieresprung) oder um Verschlechterungen handelt (BGH, Urt. v. 7. 12. 2011 − XII ZR 151/09).

Merksätze zur Einkommensveränderung:

Weiterführende Links:

BGH, Urteil vom 07.123.2011 - XII ZR 151/09
Neuer Bedarf der Ex wegen Wiederheirat des Ex-Ehemannes?
> BLOG mit Erläuterung der BGH-Entscheidung



Weitere
Abänderungsgründe


Änderung

der Düsseldorfer Tabelle?