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Scheidung | Verfahren

Scheidungsverfahren

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Scheidungsverfahren
Wie läuft das ab?


» Scheidung
   ist sog. Ehesache (§ 121 FamFG)

In Deutschland kennt man keine Scheidung ohne gerichtlichen Verfahren. Die Ehe wird also nur auf gerichtlichen > Antrag durch Gerichtsakt (> Scheidungsbeschluss) rechtskräftig geschieden. Tipps zur Scheidung finden Sie > hier

» Verfahren
   in Ehesachen

Sofern keine umfangreichen > Folgesachen anlässlich der Scheidung zu klären sind, ist die Scheidung eine relativ einfache Angelegenheit (Vorteile einer > einvernehmlichen Scheidung). Die Etappen zum Scheidungsbeschluss erfahren Sie > hier

Wegweiser
zum Scheidungsverfahren

FAQ
zum Scheidungsverfahren

» Kanzlei für Familienrecht

Wegweiser
für Ihren konkreten Fall 


Kaum eine Rechtsmaterie ist so einzelfallbezogen und komplex wie das Familienrecht. Sie suchen Einfühlungsvermögen und familienrechtliche > Expertise zur Lösung Ihres konkreten Falls? Dann sind Sie bei uns richtig!

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» Wege zum Mandat


Scheidung
beantragen

Der Scheidungsantrag kann nur mit Hilfe anwaltlicher Vertretung (> Anwaltszwang) beim zuständigen Familiengericht eingereicht (§ > 124 FamFG) werden. Das Gericht macht die Zustellung an die Gegenseite vom Ausgleich eines > Gerichtskostenvorschusses abhängig. Nach Ausgleich der Gerichtskosten der Antrag durch das Familiengericht von Amts > zugestellt.

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Aus Kostengründen wird oft nach einer Scheidung mit nur einem Anwalt gefragt. Ob das geht und welche Risiken damit verbunden sind?

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Scheidung
im Verbund mit Folgesachen

Schnelle
und einvernehmliche Scheidung?

Eine Scheidung kann "schnell" gehen, wenn die Ehe > einvernehmlich geschieden wird und keine weiteren > Folgesachen zum Scheidungsverfahren anhängig gemacht werden. Ist einmal ein > Scheidungsverbund mit einer Folgesache entstanden, ist eine > Abtrennung der Folgesache nur sehr schwer zu erreichen.  Weitere Informationen zur einvernehmlichen Scheidung finden Sie hier:
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Scheidungsverbund
Scheidung mit Folgesachen 


VERSORGUNGSAUSGLEICH
Scheidungsverbund von Amts wegen

Regelmäßig wird der > Versorgungsausgleich von Amts wegen zusammen mit der Scheidung im Verbund durchgeführt (§ > 137 Abs.2 S.2 FamFG). Es sei denn, es liegt ein Ausnahmefall vor (z.B. bei Ehedauer unter drei Jahren, einvernehmlicher Ausschluss des Versorgungsausgleichs, einvernehmliche Abtrennung gem. § 140 Abs.2 Ziff.4 FamFG).
> Mehr

SONSTIGE FOLGESACHEN
Scheidungsverbund nur auf Antrag

Abgesehen von Versorgungsausgleichssachen wird mit der Scheidung nur auf Antrag eine weitere Familienangelegenheit mitentschieden. Nach BGH v. 21.03.2012 - XII ZB 447/10 sind die Familiengerichte angehalten, einen Scheidungstermin so zu bestimmen, dass es nach Zugang der Ladung zum Scheidungstermin noch möglich ist, eine > Folgesache gerichtlich anhängig zu machen (> Ladungsfrist). Beachtet dies das Familiengericht nicht, so besteht ein > Anspruch auf Verlegung des Scheidungstermins. Wenn die Voraussetzungen des > § 137 Abs. 2 Satz 1 FamFG vorliegen, tritt der aus Scheidungs- und Folgesache bestehende Verbund kraft Gesetzes ein, ohne dass die Ehegatten hierüber disponieren können. Der Antrag, eine Folgesache entgegen §§ 137 Abs. 1, 142 Abs. 1 Satz 1 FamFG in einem isolierten Verfahren zu führen, ist daher für die Entstehung des Verbunds unbeachtlich (> BGH, Beschluss vom 21.7.2021 - XII ZB 21/21).

Abtrennung
von Folgesachen aus dem Scheidungsverbund

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Termin

vor dem Familiengericht

Das Familiengericht befragt im > Scheidungstermin die Eheleute zum > Trennungszeitpunkt und stellt fest, ob die Ehe als > gescheitert gilt.


Endbeschluss
und Rechtskraft der Scheidung

Verkündung
des Scheidungsbeschlusses

Nach > Anhörung der Beteiligten im > Scheidungstermin wird der > Versorgungsausgleich mit dem Familiengericht besprochen. Ist die Sache > entscheidungsreif, so wird das Gericht in Anwesenheit der Ehegatten  den Endbeschluss38 FamFG) zur Scheidung, zum Versorgungsausgleich und zu den sonstigen > Folgesachen verkünden. Damit sind die Ehegatten aber noch nicht rechtskräftig geschieden.

Rechtskraft
des Scheidungsbeschlusses

Die Ehegatten können im Scheidungstermin durch ihre jeweiligen Anwälte zu Protokoll erklären (> Anwaltszwang), dass sie auf Rechtsmittel verzichten. In diesem Fall wird die Scheidung sofort > rechtskräftig. Lässt sich nur einer der Ehegatten in dem Scheidungsverfahren anwaltlich vertreten (> Scheidung mit einem Anwalt), ist ein Rechtsmittelverzicht nicht möglich. Ohne Rechtsmittelverzichterklärung im Scheidungstermin tritt die Rechtskraft mit der Ablauf der einmonatigen Beschwerdefrist (§ > 63 FamFG) automatisch ein. Mit Rechtskraft des Endbeschlusses zur Scheidung ist die Ehe wirksam beendet. Auch wenn eine Folgesache mit > Beschwerde isoliert angefochten wurde, wird der Scheidungsausspruch rechtskräftig, wenn gegen den Scheidungsausspruch kein Rechtsmittel mehr möglich ist. Hier ist § > 145 FamFG zu beachten.
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Rechtskraftvermerk
auf Scheidungsbeschluss

Nach Ablauf der Beschwerdefrist (§ 63 FamFG)  erhalten Sie vom Familiengericht automatisch den Endbeschluss zur Scheidung nochmals mit einem sog. > Rechtskraftvermerk (Rechtskraftzeugnis) versehen. In Ehe- und bstammungssachen wird das Rechtskraftzeugnis von Amts wegen erteilt (§ 46 S.3 FamFG). In allen übrigen Angelegenheiten nur auf Antrag.

Folgen
der rechtkräftigen Scheidung


Links & Literatur

Links

Literatur

In eigener Sache