Hier starten

Trennung

Scheidung

Vereinbarung

Verfahren

Unterhalt

Einkommen

Steuer

Vermögen

Immobilie

Unternehmer

Vater

Eltern

Kind

Auskunft | Eidesstattliche Versicherung

Auskunft wegen Unterhalt

an Eides statt versichern

Standort:
StartseiteKanzlei für FamilienrechtInfothek > Infothek - LeitfädenLeitfaden zum Einkommen > Leitfaden zur Auskunft > Auskunft verlangen > Musterbriefe > Auskunftspflicht > Auskunftsanspruch durchsetzen > VKH-Beiheft > Auskunft erteilen > Wahrheitspflicht > Auskunft an Eides statt versichern > Rechtsfolgen - Auskunftspflichtverletzung > Rechtsmittel gegen Auskunftsbeschluss > Formular zur Auskunft


Auskunft vermutlich falsch
Was ist zu tun?


» Auskunftsanspruch

Um Beweisnöte zu vermeiden, sind die Unterhaltsbeteiligten einander verpflichtet, auf Verlangen über die erforderlichen > Bemessungsgrundlagen Auskunft zu erteilen (§ > 1605 BGB; 1580 BGB). Mehr Informationen zum Auskunftsverlangen bis zur ordnungsgemäßen Auskunftserteilung> hier

» Druckmittel
   zur Wahrheit

Immer dann, wenn ein > Auskunftsanspruch besteht und ein Grund zu der Annahme besteht, dass die Auskunft nicht mit der erforderlichen Sorgfalt erteilt wurde, sieht § > 260 Abs.2 BGB den Anspruch auf Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung vor. > Mehr

Wegweiser
zur Versicherung an Eides statt

» Kanzlei für Familienrecht

Persönliche Beratung | Vertretung
durch Dr. jur. Schröck


"So umfangreich und fundiert das Wissen in meiner > Infothek auch ist, es kann das persönliche Gespräch und eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Für mich steht bei all den rechtlichen Themen immer der Mensch im Vordergrund – also Sie. Daher ist es mir ein großes Anliegen, Ihnen von Anfang an als fachliche Vertrauensperson zur Seite zu stehen und dafür das für Sie passende Setting anzubieten."

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. Schröck




Testen Sie uns > kostenfrei!


» Kanzleiprofil
» Person
» Leistungen
» Referenzen
» Mandat anfragen


Funktion
der Versicherung an Eides statt

Druckmittel
zur Wahrheit?

Keiner - auch nicht das Gericht - kann jemanden zur Wahrheit zwingen. Vor Lügen in einem gerichtlichen Verfahren ist niemand sicher. Abschreckende Wirkung kann eine mögliche > eidesstattliche Versicherung bieten. Doch bietet sie keine Gewähr, dass der Inhalt einer solchen Versicherung wahr ist. Wenn es keine Anhaltspunkte oder handfeste Verdachtsmomente für eine falsche eidesstattliche Versicherung gibt, müssen sowohl Gerichte als auch die Beteiligten mit dem Risiko der Unwahrheit leben.

Strafbarkeit
der Abgabe einer falschen Versicherung an Eides statt

Wer vor einer zur Abnahme einer Versicherung an Eides Statt zuständigen Behörde mit den Worten „an Eides Statt“ oder einer ähnlichen Formel die Richtigkeit und Vollständigkeit (>  ordnungsgemäße Auskunft) seiner Erklärung versichert und dabei wissentlich in Kauf nimmt, dass die bekräftigte Aussage falsch ist, gibt eine strafbare falsche Versicherung an Eides Statt ab. Wird nach Maßgabe des § 1605 Abs.1 S.3 BGB zur Glaubhaftmachung der Richtigkeit und Vollständigkeit der Auskunft eine solche Erklärung mit Eides-Formel abgegeben, ist sie nur strafbar, wenn Sie vor dem zuständigen Gericht (im Unterhaltsverfahren) schriftlich oder mündlich oder zur Vorlage und Verwendung für ein Unterhaltsverfahren abgegeben wurde. Andernfalls fehlt die Tatbestandsvoraussetzung des § 156 StGB ("vor einer zuständigen Behörde").

Dass das Gericht im Rahmen der Glaubhaft­machung seine Überzeugung auf eine lediglich schriftliche Stellungnahme der Parteien oder Dritter stützen darf, hat seine Grundlage in § 156 StGB: Denn danach wird derjenige, der vor einer zur Abnahme einer Versicherung an Eides statt zuständigen Behörde eine solche Versicherung falsch abgibt oder unter Berufung auf eine solche Versicherung falsch aussagt, mit Freiheits­strafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Mit anderen Worten: Gibt der Zeuge eine schriftliche eidesstattliche Versicherung ab, die sodann bestim­mungsgemäß6 einer Behörde, zum Beispiel einem Zivilgericht vorgelegt wird, macht er sich bei falschen Angaben – die weiteren Tatbestands­vor­aus­set­zungen unterstellt – strafbar. Ist ein Dritter oder eine Partei also bereit, sich mit seiner Aussage der Gefahr der Strafbarkeit auszusetzen, kann dies auf die Überzeu­gungs­bildung des Gerichts im Rahmen von § 294 ZPO einen ganz erheblichen Einfluss haben. Probleme im > elektro­nischen Rechts­verkehr ergeben sich daraus, dass eine Strafbarkeit gemäß § 156 StGB erfordert, dass die eidesstattliche Versicherung entweder mündlich oder schriftlich im Original abgegeben wird.

Strafbarkeit
falscher Angaben im Gerichtsverfahren

Auch ohne Versicherung an Eides statt - sind Verstöße gegen die > prozessuale Wahrheitspflicht strafbar und stellen einen > Prozessbetrug dar. Gehen die Beteiligten in ein > Unterhaltsverfahren, trifft sie die > prozessuale Wahrheitspflicht. Wer jetzt im Verfahren falsche Angaben oder bewusst unvollständige Angaben zu unterhaltsrelevanten Tatsachen macht, dem droht ein Verfahren wegen versuchten > Prozessbetrugs.


Anspruch auf Versicherung
an Eides statt

Normen zur Auskunftspflicht
verweisen auf § 260 Abs.2 BGB

Die familienrechtlichen Vorschriften zum Anspruch auf Auskunft zum unterhaltsrelevanten Einkommen und Vermögen (§ > 1605 Abs.1 S.3 BGB) und zum Vermögensbestand zu den für die Zugewinnermittlung maßgeblichen Stichtagen (§ > 1379 Abs.1 S.3 BGB) verweisen auf § 260 BGB. § 260 Abs.2 BGB beschreibt die Rechte des Auskunftsberechtigen, wenn Grund zu der Annahme besteht, dass der Auskunftsschuldner eine falsche Auskunft abgegeben hat. Nun kann der Auskunftsgläubiger vom Auskunftsschuldner eine "Versicherung zu Protokoll an Eides" statt verlangen.


§ 260 Abs.2 BGB
Gesetzestext

Besteht Grund zu der Annahme, dass das Verzeichnis nicht mit der erforderlichen Sorgfalt aufgestellt worden ist, so hat der Verpflichtete auf Verlangen zu Protokoll an Eides statt zu versichern, dass er nach bestem Wissen den Bestand so vollständig angegeben habe, als er dazu imstande sei.

Weitere Normen
zur Versicherung an Eides statt

Jeder der sich näher mit eidesstattlichen Versicherungen beschäftigt, merkt recht schnell, dass hier Unklarheiten mit dem Begriff "eidesstattliche Versicherung" (EV) auftreten, weil nach deutschem Recht die EV in unterschiedlichen Formen, zu unterschiedlichen Zwecken und rechtlichen Kontext in Erscheinung tritt. Gesetze, die Regelungen über die Versicherung an Eides statt enthalten, sind
> § 294 Abs. 1 ZPO (Glaubhaftmachung auch durch Versicherung an Eides statt)
§ 802c ZPO (Vermögensauskunft des Schuldners)
§ 836 Abs. 3 Satz 2 ZPO (Auskunft über eine Forderung)
§ 883 Abs. 2 ZPO (Versicherung des Vollstreckungsschuldners, eine bestimmte Sache nicht zu besitzen)
§ 259 Abs. 2 und 3 BGB (Versicherung an Eides statt bei Rechenschaftslegung über Einnahmen)
> § 260 Abs. 2 und 3 BGB (Versicherung bei Herausgabe oder Auskunft über Inbegriff von Gegenständen)
§ 1600 Abs. 1 Nr. 2 BGB (Vaterschaftsanfechtung)
§ 2006 Abs. 2 bis 4 BGB (Angabe der Nachlassgegenstände durch den Erben gegenüber den Nachlassgläubigern)
§ 2057 Satz 2 BGB (Miterben)
§ 352 Abs. 3 Satz 3 FamFG (Erbscheinsantrag)
§ 284 AO (Vermögensauskunft des Vollstreckungsschuldners)
§ 36 BWahlG (des Briefwählers bzw. seiner Hilfsperson)
> § 156 StGB (Falsche Versicherung an Eides statt)
§ 161 StGB (Fahrlässiger Falscheid, fahrlässige falsche Versicherung an Eides statt)
§ 10 Vormünder- und Betreuervergütungsgesetz (Jahresgesamtmitteilung eines Berufsbetreuers)
§ 5 Straßenverkehrsgesetz (Verlust von Dokumenten) Für die familienrechtlichen Auskunftsansprüche ist hier die Eidesstattliche Versicherung nach § 260 Abs.2 BGB von Bedeutung, wie sie formal korrekt abgegeben werden kann und mit welchem Inhalt.


Bekräftigungsverfahren
nach § 260 Abs.2 BGB

Eidesstattliche Versicherung
beantragen

MUSTER - ANTRAG
zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung zur Vermögensauskunft

 Die eidesstattliche Versicherung (EV) kann außergerichtlich verlangt, gerichtlich verfolgt und nach § 888 ZPO vollstreckt werden (BGH NJW 2008, 917 Tz 13). Ohne Aufforderung zur Abgabe der EV ist der Auskunftsschuldner nicht verpflichtet, eine EV abzugeben. Die Aufforderung muss sachlich gerechtfertigt sein, ist also plausibel zu begründen. Denn nur wenn ein Grund zu der Annahme besteht, dass die bisher erteilte > Auskunft nicht mit erforderlicher Sorgfalt erstellt wurde, kann eine eidesstattliche Versicherung verlangt werden. Der Auskunftsschuldner soll durch die Versicherung an Eides statt zur Wahrheit angehalten werden.

Form
der eidesstattlichen Versicherung

§ > 260 Abs.2 BGB verlangt eine Versicherung zu "Protokoll". Im Zivilgerichtsverfahren darf das Gericht die Versicherung an Eides statt abnehmen und dazu das Protokoll erstellen. Eine einfache schriftliche Erklärung des Auskunftsschuldners genügt nicht. Die Versicherung zu Protokoll an Eides statt ist vor dem Rechtspfleger des zuständigen Amtsgerichts abzugeben (§§ 410 Nr. 1 FamFG, § 3 Nr. 1b RPflG).

Inhalt
der eidesstattlichen Versicherung

In der Praxis wird häufig die Abgabe einer Eidesstattlichen Versicherung zur "Vollständigkeit und Richtigkeit" einer erteilten > Auskunft verlangt. Das ist jedoch gesetzlich nicht vorgesehen bzw. zulässig. Denn § 260 Abs.2 BGB enthält eine so weit gefasste Erklärungspflicht nicht. Nach § 260 Abs.2 BGB muss lediglich versichert werden, dass ein Auskunftsverzeichnis "nach besten Wissen so vollständig angegeben wurde, wie man dazu  imstande war". Mehr, als was das Gesetz verlangt, sollte man nicht eidesstattlich versichern. Denn eine falsche eidesstattliche Versicherung hat > strafrechtliche Konsequenzen (§ 154 StGB).

Rechtsprechung 

AG Ludwigslust, Teilurteil vom 19.05.2010 - 5 F 24/09
Voraussetzung für eine Versicherung an Eides statt nach § 260 Abs.2 BGB

(Zitat) "das einzige Instrument für eine gewisse Gewährleistung von deren Zuverlässigkeit, dass der Auskunftsverpflichtete gemäß §§ 1605 Abs. 1 Satz 3, 260 Abs. 2 BGB auf Verlangen zu Protokoll an Eides statt zu versichern hat, dass er nach bestem Wissen seine Auskunft so vollständig gegeben habe, als er dazu imstande sei, wenn Grund zu der Annahme besteht, dass das Verzeichnis nicht mit der erforderlichen Sorgfalt aufgestellt worden ist. Voraussetzung hierfür ist aber eben, dass überhaupt schon eine Auskunft in der Form eines Bestandsverzeichnisses nach § 260 Abs. 1 BGB, d. h. einer schriftlichen Zusammenstellung der einzelnen Auskunftsgegenstände (vgl. Staudinger-Bittner, Kommentar zum BGB, Bearbeitung 2009, § 260 Rn. 35), erteilt worden ist"

AG Hamburg-Bergedorf, Beschluss vom 20.11.2015 - 414 F 51/14
Verpflichtung zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung

Anmerkung: Der Beschluss ist ein Beispiel für eine rechtskräftige Verpflichtung zur Abgabe einer Versicherung an Eides statt.


Eidesstattliche Versicherung
als Mittel zu Glaubhaftmachung

Beweiserleichterungen durch Glaubhaftmachung
bei Eilverfahren

Glaubhaft­machung im Sinne des > § 294 ZPO bezeichnet ein von § 286 ZPO abweichendes Beweismaß, das der Gesetzgeber in bestimmten Situationen aus Gründen der Verfah­rens­ver­ein­fachung ausreichen lässt. Dies ist zum Beispiel in allen Eilverfahren zur Erreichung einer einstweiligen Verfügung der Fall. Das Gericht muss von der glaubhaft zu machenden Tatsache nicht in dem für § 286 Abs. 1 ZPO erforder­lichen Maß überzeugt sein, es reicht vielmehr aus, dass das Gericht diese Tatsache für wahrscheinlich hält.

Eidesstattliche Versicherung
als Mittel zur Glaubhaftmachung

Wer eine tatsächliche Behauptung glaubhaft zu machen hat, kann sich aller Beweismittel bedienen, auch zur Versicherung an Eides statt zugelassen werden (§ 294 Abs.1 ZPO).  Im Umkehr­schluss ist die eidesstattliche Versicherung dort, wo nicht die Glaubhaftmachung Anwendung findet, kein zulässiges Beweis­mittel, um den Vollbeweis zu erbringen. Dabei ist es ist übrigens zur Glaubhaft­machung nicht stets erforderlich, diese Tatsachen an Eides statt zu versichern. Denn die eidesstattliche Versicherung kann im Wesent­lichen nur solche Umstände glaubhaft machen, die einem Zeugen­beweis zugänglich sind. Und eine Tatsache kann auch ohne eine eidesstattliche Versicherung aus anderen Gründen ausreichend wahrscheinlich sein. Dies ergibt sich unmittelbar aus dem Wortlaut von § 294 Abs. 1 ZPO, der zur Glaubhaft­machung ausdrücklich alle Beweis­mittel einbezieht.


Versicherung an Eides statt
im elektronischen Rechtsverkehr

Die Vorlage einer Abschrift genügt nicht, und zwar selbst dann nicht, wenn diese von einem Rechts­anwalt beglaubigt ist. Liegt das Original nicht vor und fehlt es deshalb letztlich an der (möglichen) Strafbarkeit, mindert dies den Wert der eidesstatt­lichen Versicherung in der Regel erheblich. Die eidesstattliche Versicherung schlicht per Fax zu übermitteln wäre deshalb zwar trotz § 130d ZPO zulässig, aber wenig zweckmäßig.

1. Möglichkeit:
„Glaubhaft­ma­chungskette“

Ein praktisch gangbarer und oft ausrei­chender Weg kann es insoweit sein, wenn die Prozess­be­voll­mächtigte eine digitale Kopie der eidesstatt­lichen Versicherung vorlegt. Noch runder wird es, wenn diese versichert, dass ihr die eidesstattliche Versicherung schriftlich vorliege, zusammen mit der Ankündigung, diese bei Bedarf sofort vorzulegen. Da das Beweismaß im Rahmen des § 294 ZPO reduziert ist, kann dies bereits zur hinrei­chenden Überzeu­gungs­bildung und damit zur erfolg­reichen Glaubhaft­machung ausreichen, insbesondere in Eilver­fahren, die ohnehin im Ansatz auf einer summarischen Prüfung beruhen. Ähnliche Überle­gungen sind bisher zur Vorlage von persön­lichen Erklärungen mittels Telefax angestellt worden. Im Grunde beruht der hier gemachte Vorschlag daher auf einer „Glaubhaftmachungskette“: Da der Anwalt versichert, dass ihm das Original vorliegt und das Gericht das Ergebnis, nämlich den Inhalt der Erklärung, – wenn auch nur in digitaler Abschrift – zur Kenntnis nehmen kann, besteht für den Versichernden die Gefahr der Strafbarkeit jedenfalls bzw. spätestens in dem Augenblick, in dem der Anwalt die Versicherung auf Anforderung des Gerichts im Original vorlegt. Dies kann zur Überzeu­gungs­bildung des Gerichts nach dem geminderten Maßstab des § 294 ZPO schon ausreichen.

2. Möglichkeit:
Die „volldi­gitale“ eidesstattliche Versicherung

Sollen ein Medienbruch und gleich­zeitig die vorste­henden „Behelfe“ vermieden werden, muss die Erklärung der Partei oder der dritten Person in einer Weise elektronisch eingereicht werden, die es dem Gericht ermöglicht, die Urheber­schaft des Ausstellers zu prüfen. Das ermöglicht zunächst eine qualifiziert elektro­nische Signatur der Erklärung durch die an Eides statt versichernde Person. Eine solche eidesstattliche Versicherung in Form einer qualifiziert elektronisch signierten PDF-Datei kann dann von der Prozessbevoll­mäch­tigten als Anlage zu einem Antrag im einstweiligen Rechts­schutz oder Wieder­ein­set­zungs­antrag eingereicht werden. Diese Möglichkeit kann sich auch für andere Erklärungen anbieten, insbesondere für eine dem Gericht vorzulegende Prozess­vollmacht (siehe §§ 80, 88 ZPO, § 174 BGB): Ist diese Vollmacht mit einer qualifi­zierten elektro­nischen Signatur versehen, genügt dies dem Schrift­for­mer­for­dernis des § 80 Abs. 1 ZPO, wie sich aus § 126a BGB ergibt. Ebenfalls möglich ist nach § 130a Abs. 3 Satz 1, 2. Alt. ZPO eine einfache elektro­nische Signatur, wenn die Erklärung auf einem sicheren Übermitt­lungsweg eingereicht wird. Das beA als Übermitt­lungsweg scheidet dafür allerdings in der Regel aus, sodass als solcher gegenwärtig praktisch wohl allenfalls die – allerdings kaum verbreitete – De-Mail in Betracht kommt (§ 130a Abs. 4 Nr. 1 ZPO). Ab dem 1. Januar 2022 kommt gemäß § 130a Abs. 4 Nr. 5 ZPO n.F. ein Nutzerkonto nach dem OZG als weiterer sicherer Übermitt­lungsweg hinzu, der mittel­fristig praktisch deutlich relevanter werden könnte.


Links & Literatur

Links

Literatur

In eigener Sache