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» Kanzlei für Familienrecht



Wissen
Selbstwirksamkeit | Kompetenz

Wir Menschen sind nicht für die Sklaverei oder sonstige Opferrollen geboren. Nur eigenes Wissen bringt Sie in die Selbstwirksamkeit. Sie erkennen selbst, welches Spiel und mit welchem Werkzeugkoffer hier gespielt wird. Je informierter und aufgeklärter Sie sind, desto weniger müssen Sie Angst davor haben "über den Tisch gezogen zu werden". Achten Sie darauf, dass Sie als souveräne Partei wahrgenommen werden, die weiß, Ihre Interessen und Rechte zu formulieren.  Erteilen Sie Ihrem Anwalt Arbeitsaufträge, anstatt blindlings zu gehorchen. Wenn Sie etwas nicht verstehen, fragen Sie, bis Sie eine plausible Antwort bekommen. Grundsätzlich sollte kein Anwaltsschreiben an die Gegenseite gehen, ohne dass Sie dazu ausdrücklich Ihre Freigabe erklärt haben.

Vorsicht
bei Alleingängen:

Unsere Infothek ist sehr umfangreich und fachlich fundiert. Viele verwenden die kostenfreie Infothek dazu, Alleingänge ohne Anwalt zu wagen. Davon können wir nur abzuraten. Die Infothek kann anwaltliche Fachkompetenz nicht ersetzen. Manche Nutzer unserer Infothek bearbeiten Ihre Angelegenheit - manchmal über Jahre - selbstständig, erreichen einen Punkt, an dem sie nicht weiterkommen und finden erst dann den Weg zu uns persönlich. Doch Vorsicht!: Unterschätzen Sie nicht die Komplexität dieser Rechtsmaterie. Viele Besonderheiten können leicht übersehen werden. Irreversible Fehler sind vom Laien oder unqualifizierten Rechtsanwälten schnell gemacht, die wir dann auch nicht mehr korrigieren können.

Beispiel:

Sehr geehrter Herr Dr. jur. Schröck,

ich habe mich bereits in Ihrer Infothek eingelesen. An der Stelle ein großes Dankeschön für die Bereitstellung und Aufbereitung. Bisher habe ich versucht, in meinem Fall selbst zu agieren. Für mich ist nun allerdings ein Punkt erreicht, an dem ich weder das Vertrauen in die Gegenseite, noch das Gefühl habe, selbst etwas zu einer Lösung zu bringen. Aus objektiver Betrachtungsperspektive erfolgt die Kontaktaufnahme wahrscheinlich bereits zu spät.

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» Leistungen



Ziel
der Infothek

Damit Sie vorbereitet sind und die > Regeln zur Konfliktbewältigung umsetzen können, haben wir für Sie die > Infothek geschrieben, kostenlos und werbefrei ins Internet gestellt. Es geht also nicht primär ums „Geldverdienen“. Vielmehr geht es um eine ganz persönliche Haltung: Es ist uns ein Bedürfnis, jedem Menschen, der in seinem Leben von Trennung und Scheidung ge-/betroffen wird, Hilfestellungen dafür anzubieten, dass er nicht zwischen den Mühlsteinen der Justiz und ihren Akteuren untergeht. Wenn wir dazu unseren Beitrag leisten, empfinden wir das zutiefst befriedigend. Das ist unsere Mission: "Erschaffe mehr Wert, als du verbrauchst und du wirst glücklich sein".

Unsere > Infothek ist in ihrer fachlichen Tiefe, Breite und Darstellung ein Wissensschatz für die familienrechtliche Praxis (> Kommentare von Kollegen), den Sie nirgendwo sonst im Internet finden werden. Wir stellen uns dem Anspruch, die Grundzüge des  Familienrechts in seiner praktischen Anwendung und insbesondere auch für Laien und Betroffene im Internet verständlich darzustellen. Die Themenauswahl (> Leitfäden) basiert auf Lebenslagen, mit denen wir in der täglichen Anwaltspraxis konfrontiert werden. Die Arbeit an der Infothek begann im Jahr 2012. Auslöser war, dass der Autor (> Dr. jur. Jörg Schröck) - seinerzeit noch Wirtschaftsanwalt - bei seiner eigenen Scheidung im Jahr 2005 erhebliche Schwierigkeiten hatte, einen familienrechtlichen Berater zu finden, der seine Erwartungen in eine optimale Beratung und Interessenvertretung erfüllen konnte.  Eine Möglichkeit in die umfangreiche Infothek systematisch einzusteigen ist der Weg über die > Leitfäden zur familienrechtlichen Praxis.

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Kommentare
von Kollegen

» Regeln bei Familienstreit
» Ziel der Infothek




Regeln
bei Familienstreit

Familienstreit
Kampf um Geld und Beziehung

Wollen Sie hier kein wirtschaftliches Debakel erleben, benötigen Sie einen erfahrenen Rechtsanwalt, der Ihnen hilft, den Rosenkrieg zu vermeiden (> Regel Nr.1) und alle familienrechtlichen Facetten Ihres Falles überblickt und Verhandlungsspielräume erkennt (> Regeln Nr.2). Ein Fachanwaltstitel im Familienrecht bietet Ihnen leider noch keine Gewähr für fachkompetente Beratung und die richtige Strategie. Wenn Sie Menschen aus Ihrem Umfeld nach deren Scheidungsverfahren fragen, werden Sie die eine oder andere "Horrorgeschichte" erzählt bekommen. Jetzt ist es das Wichtigste, den passenden Anwalt zu finden, der in der Trennungsphase die richtigen Weichen zur Vorbereitung der Scheidung stellt (> Regel Nr.3). Dass bei dem Thema viele irrationale Ängste existieren, ist vollkommen normal. Denn es fallen einem keine Alternativen zum Konflikt / Krieg vor Gericht ein. Hier ist es hilfreich, das Familienrecht - so gut es geht - selbst zu verstehen und Opferrollen zu vermeiden (> Selbstwirksamkeit). Mit unserer Infothek (> Überblick) haben Sie dazu die Gelegenheit. Dazu folgende Grundregeln:

Regel Nr.1:
"Rosenkrieg" vermeiden

Gelegenheiten für Interessenkonsens erkennen und schaffen. Nirgendwo sonst finden sich so viele Streitherde (rechtlicher wie emotionaler Natur), wie bei einer familienrechtlichen Auseinandersetzung, die über Jahre kochen können. Entscheiden Sie sich dagegen, Streitigkeiten zu forcieren. Nutzen Sie jede Gelegenheit, um einen Rosenkrieg zu vermeiden. Welchen Vorteil soll einem der Beteiligten ein endloser Rosenkrieg bieten? Es gibt - auch für Anwälte - wirklich schöneres im Leben, als so etwas zu begleiten. Andernfalls werden alle Beteiligten wertvolle Lebensqualität, Zeit und Geld auf der Strecke lassen. Keiner braucht für die nächsten 10 Jahre einen Scheidungskrieg. Doch wer sich nicht einigen kann und schlecht beraten ist, dem blüht das ohne Weiteres.

Weiterführende Links:
» Einvernehmliche Scheidung
» Alternativen zu gerichtlichen Verfahren

 

Regel Nr.2:
Verhandlungsmasse erkennen

Wir alle wollen mit unseren Bedürfnissen verstanden und gehört werden. Sie haben ein Gefühl von Gerechtigkeit und Fairness und wollen entsprechend behandelt werden. Sie wünschen sich, und vertrauen darauf, dass Gesetze und Rechtsprechung Sie dabei unterstützen. Oder Sie lösen den Konflikt mit Ihrem Ex-Partner selbstbestimmt über Vereinbarungen, ohne dass ein Gericht entscheiden muss (> Verfahrenswege). Doch wird das so bei Ihrem Streit passieren? Können Sie das steuern und haben dafür die richtigen Fäden in der Hand? Was ist das Beste, was Sie jetzt tun können? Es geht vor allem darum, eine nachhaltige Lösung zu finden. Das Familienrecht umfasst dabei sehr sensible Themen, insbesondere, wenn Kinder im Spiel sind. Emotionen spielen eine wichtige Rolle. Hier ist viel Fingerspitzengefühl gefragt. Nirgendwo sonst stehen die drei „K´s“ so im Fokus, wie im Familienrecht. Kollegen, die Ihre Arbeit daran nicht ausrichten, machen keinen guten Job. Familienanwälte, die nicht bestrebt sind, Ihren professionellen Beitrag auf dem Weg zum Konsens zwischen den Eheleuten herbeizuführen, haben Ihren Beruf nicht verstanden.

a) Konflikt ist im Familienrecht stets zu vermeiden. Dann das zerstört die Familie irreversibel.
b) Kompromiss ist nicht optimal. Es bleibt das Gefühl, „man hat etwas geopfert“.
c) Konsens: Die Bedürfnisse aller Beteiligten sind ausgewogen erfüllt

Denn nach den Regeln des Familienrechts, der Konsensbereitschaft und der richtigen Verhandlungspsychologie wird letztendlich Ihre Angelegenheit entschieden, gewonnen oder verloren. Die Verhandlungspsychologie untersucht Erleben, Wahrnehmung und Verhalten des Menschen in Vertrags-, Verhandlungssituationen. Verhandlungserfolg bedeutet die Durchsetzung der eigenen Interessen, ohne die Beziehungsebene zu belasten. Ein wichtiger Teil für Verhandlungserfolg ist die Vorbereitung. Häufig glaubt man, sofort „Klartext“ zu reden, bringe den Verhandlungserfolg. Doch werden Sie nicht glaubwürdig erscheinen, wenn alles sofort gesagt wird. Auch schnelle Zugeständnisse bringen keinen Verhandlungserfolg. Deshalb baut man eine Verhandlungsmasse auf. Um diese zu erkennen, ist das Worst Case/ Best-Case-Szenario zu ermitteln. Hierfür ist nun der praxiserfahrene Familienanwalt am Zug. Mit seiner Expertise erstellt er für Sie eine Analyse der Chancen und Risiken einer gerichtlichen Durchsetzung der eigenen Interessen. Die Risiken sind erheblich. Denken Sie nur an den Spruch: „Vor dem Richter und auf hoher See sind wir in Gottes Hand“. Der Satz skizziert, dass die Unabhängigkeit der Richter dafür sorgt, dass man sich nie sicher sein kann, ob man Verfahren gewinnt oder verliert. Vor demselben Gericht kann der gleiche Sachverhalt von zwei unterschiedlichen Richtern unterschiedlich entschieden werden. Es kommt häufig vor, dass die nächst höhere Instanz völlig anders entscheidet, als die vorherige. Der erfahrene Praktiker kann für Ihren Fall die ehrliche Einschätzung liefern und damit den Rahmen der Verhandlungsmasse bestimmen. Damit erkennen Sie den Punkt, an dem eine Verhandlung keinen Sinn ergibt oder eben doch Sinn macht. Dann stellt sich die Frage: Was sind Ihnen und der Gegenseite die einzelnen Streitpunkte wert sind? Jede Verhandlungsrunde hat ein Ziel, das in Etappen erreicht wird. Wichte Frage ist also: Was soll erreicht werden und was ist man bereit der Gegenseite zu geben? Hierzu ist es nun für Sie entscheidend, was das Maximum ist, was im Best-Case auf dem Boden des Familienrechts erreicht werden kann. Auch dazu werden Sie eine ehrliche Expertise Ihres Familienanwalts benötigen. Dann wird entscheidend sein, mit welchem Verhandlungstypen Sie es zu tun haben: Je nach Verhandlungstyp wird mit unterschiedlichem Verhalten die Oberfläche der Bedürfnisse freigelegt oder verschleiert. Je besser die Bedürfnisse der Verhandlungspartner geklärt sind, desto erfolgreicher kommt man zum Konsens. Es wird eine Zeit nach dem Streit geben, in der Sie Familienmitgliedern (Kindern) noch in die Augen schauen wollen. Nichts dient dem mehr, als eine einvernehmliche Lösung. Jedes Verhandlungsergebnis, das einen Mehrwert über dem Worst-Case-Szenario bringt, ist ein Erfolg. Je näher das Ergebnis am Best-Case-Szenario liegt, desto größer der Erfolg. Haben Sie eine Einigung gefunden, benötigen Sie abschließende professionelle Unterstützung, wie Sie den Konsens in eine rechtlich wirksame Form bringen.

Weiterführende Links:
» Vereinbarungen zur Trennung und Scheidung

» Unser Verfahren zur Vereinbarung

 

Regel Nr.3:
Kein blindes Vertrauen

Es ist essenziell wichtig, dass Sie Ihrem Rechtsberater/Anwalt vertrauen. Doch vertrauen Sie niemals blind! Es mag Sie überraschen, doch lt. einer Umfrage der Bundesrechtsanwaltskammer ist im Durchschnitt jeder dritte anwaltliche Rat falsch. Die praktische Erfahrung zeigt, dass mancher Streit, der Zeit, Nerven und Geld kostet, nur deshalb, weil die Beteiligten zusammen mit ihren Beratern nicht in der Lage sind, eigenverantwortliche und zugleich fachkompetente Problemlösungen anzustreben. Aus Unkenntnis und Überforderung mit der komplexen Materie - nach dem Motto "das Gericht wird schon die richtige Entscheidung treffen" - wird die Sache auf das Familiengericht delegiert. Leider haben nicht alle Familiengerichte so viel entgegengebrachtes Vertrauen verdient. Natürlich werden Sie das Familienrecht nicht verstehen und bearbeiten können, wie ein Fachanwalt für Familienrecht. Doch Sie können ein Gespür dafür entwickeln, ob Ihnen jemand einen guten und richtigen Rat erteilt oder nicht. Je kompetenter und zielgerichteter Sie Ihre Fragen stellen, desto besser können Sie die Qualität der erhaltenen Antworten einschätzen. Unsere > Infothek gibt Ihnen dazu das nötige Werkzeug.  Manch ein Opfer falscher Berater oder fehlbesetzter Familiengerichte kann Leidvolles berichten und wird sagen: "Wenn ich besser aufgeklärt worden wäre, wäre mir das alles nicht passiert!" 

Weiterführende Links:
» Bericht eines Opfers von Falschberatung

» Leistungen
» Referenzen
» Person