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Unterhalt | System | Grundschema

Unterhalt

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Startseite > Kanzlei für Familienrecht > Infothek > Infothek - LeitfädenLeitfaden zum Unterhalt > System > Grundschema > BemessungsgrundlagenUnterhaltsberechtigte > Anspruchsgrundlage > Bedarf > Bedürftigkeit > Leistungsfähigkeit > Begrenzungen > professionelle Unterhaltsberechnung > Wege zum Mandat


Unterhalt
Prinzipien

 

» Grundschema

Jede Unterhaltsermittlung erfolgt nach einem allgemeinen Grundschema. Daraus ergeben sich wiederum Prüfungsschemata für jeden einzelnen Unterhaltsanspruch.
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» Bemessungsgrundlagen

Auch wenn man es kaum glauben mag: Die Prüfung eines > Unterhaltsanspruchs ist wenig geprägt von mathematischen Formeln und Algorithmen. Ermittelte Werte (> Bemessungsgrundlagen) basieren auf unbestimmten Rechtsbegriffen und Wertungen, wie dem sog. > unterhaltsrelevanten Einkommen und dem sog. > unterhaltsrelevanten Vermögen. Gesetzliche Definitionen dazu fehlen.
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» Professionelle
   Unterhaltsberechnung

Es ist Aufgabe der Rechtsprechung, dem unterhaltsspezifischem Einkommensbegriff oder dem Vermögensbegriff justiziable Konturen zu verleihen. Hierbei sind nicht mathematische Formeln, sondern Interessenabwägungen im zu lösenden individuellem Spannungsfeld zwischen Unterhaltsgläubiger und Unterhaltsschuldner ausschlaggebend. > Tabellen und > Leitlinien sind dafür nur Hilfsmittel. Deshalb führen > Unterhaltsrechner nicht zum richtigen Ergebnis. Hier ist professionelle Unterhaltsberechnung mit der erforderlichen Fachkenntnis nötig.
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Prüfungsschema
zur Unterhaltsermittlung

» Kanzlei für Familienrecht

Persönliche Beratung | Vertretung
durch Dr. jur. Schröck


"So umfangreich und fundiert das Wissen in meiner > Infothek auch ist, es kann das persönliche Gespräch und eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Für mich steht bei all den rechtlichen Themen immer der Mensch im Vordergrund – also Sie. Daher ist es mir ein großes Anliegen, Ihnen von Anfang an als fachliche Vertrauensperson zur Seite zu stehen und dafür das für Sie passende Setting anzubieten."

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. Schröck




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Prüfungsschema
Prüfungsschritte

Prüfungsreihenfolge

Bei der praktischen Arbeit mit dem Unterhaltsrecht ist es erforderlich, alle Tatbestandsvoraussetzungen und Prüfungsebenen positiv beantworten zu können. Wurde eine > Anspruchsgrundlage festgestellt (= erste Prüfungsebene) und die gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen bejaht, folgt auf der zweiten Prüfungsebene die > Bedarfsermittlung. Jetzt wird festgestellt, wie hoch der Unterhaltsanspruch sein kann (= Maß des Unterhalts). Hierfür wird auf das bedarfsprägende unterhaltsrelevante > Einkommen abgestellt. Diese Prüfungsebene ist meist die anspruchsvollste und wichtigste Etappe zum Unterhalt. Denn welches Einkommen tatsächlich unterhaltsrelevant ist, ist (meist) nicht einfach festzustellen. Für die Frage, was das unterhaltsrelevante Einkommen ist, bietet das Gesetz > keine Hilfe. Alle weiteren Prüfungsebenen (> Bedürftigkeit, > Leistungsfähigkeit, > Begrenzung) dienen dazu, den Unterhaltsanspruch zu minimieren. Zur Feststellung von Bedürftigkeit und Leistungsfähigkeit kommt es noch einmal auf die Systembausteine > Einkommen und > Vermögen an. Typische Problemlagen zum jeweiligen Unterhaltsanspruch finden Sie bei den > besonderen Prüfungsschemata systematisch verortet.

Prüfungsebenen

1. Prüfungsebene
Anspruchsgrundlage
2. Prüfungsebene
Bedarf des Unterhaltsgläubigers3. Prüfungsebene
Bedürftigkeit des Unterhaltsgläubigers4. Prüfungsebene
Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen
5. Prüfungsebene
Begrenzung & Ausschluss des Unterhaltsanspruchs


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